Am 26. Juli fand im Centre Culturel in Hosingen die Vorstellung des Sozialberichtes des RESONORD statt der im Rahmen eines LEADER Projektes erstellt wurde. Die Präsentation wurde eröffnet von Herrn Rob Arend, Präsident des RESONORD und Frau Isabelle Klein vom Familien-und Integrationsministerium. Anschließend hat Herrn Emile Eicher, Präsident der LEADER Region Clervaux-Vianden bis Juni 2012, die Enstehungsgeschichte vom RESONORD vorgestellt. Die Präsentation des Berichtes wurde daraufhin von Laura Possing, chargée de mission RESONORD, Julia Gregor, responsable du départment des services de coordination sociale régionale RESONORD, Magali De Rocco, département des services de coordination sociale régionale RESONORD und Charel Schmit, enseignant chercheur à l'Université du Luxembourg, vorgestellt.
Dieser Sozialbericht ist die Grundlage für die regionale Sozialkoordination und dient als Instrument der regionalen Sozialplanung. Das Ziel dieses Sozialberichtes ist es mögliche Problemgruppen und ihre spezifischen Berdarfslagen zu erkennen und zu beschreiben und Aufschluss über die Veränderungen auf ebene der sozialen Bedürfnisse zu geben. In diesem Bericht wird die IST-Situation der RESONORD Region dargestellt rund um die Themen Demographie, Arbeit, Einkommen, Wohnen und soziale Infrastrukturen. Diese Angaben werden anschliessend mit den Zahlen des Sozialamtes verknüpft um später daraus Zielvorstellungen formulieren zu können.
Um den Sozialbericht zu erstellen, wurden unterschiedliche Quellen genutzt. Einerseits hat RESONORD Bevölkerungsdaten der 14 (heute 10) Mitgliedsgemeinden von SIGI erhalten. Mit Hilfe dieser Daten konnten die demographische Situation der Region analysiert und dargestellet werden. Dies erlaubt die demographische Entwicklung der Region zu beobachten und zu analysieren. Andererseits wurden Daten von Seite der IGSS und dem FNS zur Verfügung gestellt, um die Einkommensentwicklung der Region du dokumentieren.
Um die Arbeitslosigkeit und deren Entwicklung in der Region zu analysieren, sowie die betroffenen Personengruppen heraus zu kristallisieren, wurden auf Daten der ADEM zurückgegriffen.
Durch die Erhebung wurden Daten über soziale Institutionen und Dienstleister sowie deren Aufnahmekapazität gesammelt, um diese wiederum auf geographischen Karten zu lokalisieren.
Es wurden auch eigene Erhebungen im Bereich der Sozialarbeit innerhalb des RESONORD durchgeführt. Mit Hilfe eines Formulars welches die Sozialarbeiterinnen nach jedem Termin ausfüllen, besteht die Möglichkeit Aussagen über das gesamte Arbeitsfeld der Sozialerbeiterinnen zutreffen. Diese reichen von Informationen über Orientierung bis hin zu finanziellen Hilfeleistungen. Außerdem ermöglicht diese kontinuierliche Datenerhebung ein genaues Bild der Klienten des RESONORD zu bekommen. Dies ermöglicht einerseits Risikogruppen herauszufiltern und andererseits mögliche Veränderungen innerhalb dieser Gruppe zu erkennen.
Ein anderes Instrument der Datenerhebung ist das von den Sozialarbeiterinnen des RESONORD genutzte Programm CRM und SIGI. Dieses Programm wird zur Falldokumention genutzt und muss bei jedem finanziellen Antrag ausgefüllt werden. Das CRM ermöglicht es Aussagen über die Anzahl der finanziellen Anträge die gestellt und bewilligt wurden zu treffen.
Der Schwerpunkt dieses Sozialberichtes behandelt das Thema "Soziales Wohnen im Norden Luxemburgs".
Der Sozialbericht ist ein wichtiges Instrument für weitere Planung und Arbeit, die in gemeinsamer Hand mit den politischen Entscheidungsträger der Region statt findet.
Der gesamte Sozialbericht 2011 kann als Broschüre über info(at)resonord.lu bestellt werden. Er ist aber auch als PDF-Format unter www.resonord.lu zu beziehen.
Den gesamten Sozialbericht 2011 können Sie hier als PDF Format herunter laden.